How to wear everything – Kleidung oder die Kunst sich damit auszudrücken

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„Mode ist das, was man trägt. Kleidung ist das, was man besitzt.“ Dieses Zitat, oft Christian Dior zugeschrieben, mag auf den ersten Blick wie eine bloße Definition klingen. Doch es bildet das Herzstück von Kay Barrons neuem Werk „How to Wear Everything“, das weit mehr ist als ein weiteres Buch über Trends und Laufstege. Es ist eine liebevolle Ode an die Kunst, sich durch Kleidung auszudrücken – und das auf eine Art, die Freude, Individualität und sprachlichen Witz wunderbar miteinander verwebt.

Kay Barrons, Fashion Director von Net-a-Porter

Ein Manifest für den persönlichen Stil

Strikte Modediktate und der Druck, jedem Trend blind hinterherzujagen, können schnell in den Hintergrund treten. Kay Barrons Buch ist ein erfrischender Gegenentwurf zur schnelllebigen Modeindustrie. Es geht nicht darum, was in ist, sondern darum, was eine Person ist. Mit Witz und Weisheit lädt Barron ein, Kleidung als eine Form der Kommunikation zu verstehen, als eine Sprache, mit der das Innerste nach außen getragen werden kann. Jeder Tag wird so zu einer Gelegenheit, durch bewusste Kleiderwahl die eigene Persönlichkeit zu feiern und Freude daran zu haben. Es ist ein Plädoyer für einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Kleiderschrank und eine Ermutigung, sich von Impulskäufen zu lösen.

Ein Schatz an Ratschlägen und Inspiration

Was „How to Wear Everything“ besonders macht, ist die Fülle an fundierten Ratschlägen, die mit einer gehörigen Portion Charme und einer Prise Augenzwinkern präsentiert werden. Kay Barron greift auf ihre langjährige Erfahrung zurück und lässt auch namhafte Gastbeitragende zu Wort kommen. Stellen Sie sich vor, Styling-Tipps kommen von Law Roach, dem visionären Architekten hinter Zendayas ikonischen Red-Carpet-Looks, oder Anregungen von der Stilikone Sarah Jessica Parker höchstpersönlich. Diese Perspektiven bereichern das Buch ungemein und bieten einen spannenden Einblick in die Gedankenwelt derer, die das Spiel mit der Kleidung meisterhaft beherrschen.

Von der Kunst, eine Capsule Wardrobe zu kreieren – jene magische Formel, mit wenigen, aber perfekt aufeinander abgestimmten Teilen eine Basis für unzählige Outfits zu schaffen – bis hin zu detaillierten Kapiteln über die perfekte Jeans, saisonale Garderoben für Sommer und Winter, die Macht der richtigen Schuhe oder die Jagd nach einzigartigen Vintage-Schätzen: Jedes Thema wird umfassend und doch leichtfüßig beleuchtet.

Visuelle Poesie und pointierter Humor

Die Seiten des Buches sind ein Fest für die Augen. Jedes Kapitel ist liebevoll mit Collagen und Zeichnungen angereichert, die nicht nur illustrieren, sondern auch emotionalisieren. Sie zeigen auf eindringliche Weise, welchen tiefgreifenden Einfluss Kleidung auf das persönliche Empfinden und die Wahrnehmung durch andere haben kann. Es ist eine visuelle Poesie, die zum Nachdenken anregt und die Botschaft des Buches subtil verstärkt.

Am Ende jedes Kapitels finden sich prägnante Zusammenfassungen, die Barrons trockenen, englischen Humor in vollem Umfang zur Geltung bringen. Ein Schmunzeln ist garantiert, wenn

man im Kapitel über Taschen liest: „Keine Tasche ist es wert, Rückenschmerzen zu bekommen“ oder die unmissverständliche Feststellung: „Fälschungen sind grundsätzlich falsch“. Diese pointierten Botschaften sind nicht nur unterhaltsam, sondern bleiben auch nachhaltig im Gedächtnis.

Mehr als nur ein Coffee Table Book

„How to Wear Everything“ ist zweifellos ein Buch, das sich hervorragend auf jedem Coffee Table macht – ein Designobjekt, das zum Anschauen einlädt. Doch es wäre fatal, es auf seine ästhetische Präsenz zu reduzieren. Dieses Buch will nicht nur betrachtet, sondern durchdacht werden. Es lädt dazu ein, tief einzutauchen, zu schmökern, über die zahlreichen Anekdoten zu schmunzeln und vor allem zu lernen. Ob es um die optimale Pflege von Schuhen und Kaschmir geht, um die Langlebigkeit der eigenen Lieblingsstücke zu gewährleisten, oder um die Kunst, Taschen richtig zu wählen – hier steckt geballtes Wissen, das auf charmante Weise vermittelt wird.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Buch keine oberflächlichen Einkaufslisten nach jedem Kapitel präsentiert. Stattdessen legt Kay Barron Wert darauf, dass ein bewusster Prozess durchlaufen wird. Es geht darum, sich Gedanken zu machen, Impulskäufe zu vermeiden und einen Kleiderschrank aufzubauen, der voll und ganz zu der jeweiligen Person und ihrem Leben passt. Es ist eine Anleitung zur Selbstreflexion und zur Entwicklung eines authentischen, individuellen Stils, der über bloße Trends hinausgeht.

Kurzum: „How to Wear Everything“ ist ein Muss für jede designaffine Frau, die Kleidung als Ausdruck ihrer Persönlichkeit versteht und Freude daran haben möchte – jeden einzelnen Tag. Es ist ein inspirierendes, lehrreiches und herrlich unterhaltsames Werk, das dazu anregen wird, den Kleiderschrank neu zu entdecken und sich selbst neu zu erfinden.

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