Lampenglück: Leuchten, die Freude und Atmosphäre schaffen

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Die beiden Gründer David und Angie neben der selbst designten Leuchte.

Die Gründer David und Angie

David und Angie haben Lampenglück gegründet, um Leuchten zu entwerfen, die nicht nur Räume erhellen, sondern Atmosphäre und Wohlgefühl schaffen. Ihre Designs entstehen aus der Kombination von 3D-Druck-Technologie und einer klaren Designvision: Leuchten, die Harmonie und Gemütlichkeit in jedes Zuhause bringen.  

Im Gespräch mit uns erzählt David von den Anfängen beim Einzug in ihrer Wohnung, als aus ersten Ideen und Prototypen nach und nach echte Leuchten entstanden. Jede Lampe trägt dabei die typische Gestaltung von Lampenglück: fließende, organische Formen, verspielte Details und eine farbenfrohe, positive Ausstrahlung – Elemente, die die Leuchten sofort erkennbar machen und ihren unverwechselbaren Charakter ausmachen. 

David, du hast gemeinsam mit deiner Frau Angie das Label Lampenglück gegründet. Wie kam es dazu – und wie haben eure sehr unterschiedlichen beruflichen Hintergründe dabei zusammengefunden? 

„Ich komme eigentlich aus der Elektrotechnik und habe viel mit 3D-Scanning gearbeitet, während Angie einen Hintergrund in internationalen Wirtschaftsbeziehungen und Supply Management hat. Als wir 2023 nach Salzburg zogen, wollten wir unser Zuhause so gestalten, dass es wirklich uns widerspiegelt. Gerade bei Lampen fanden wir entweder austauschbare Massenware oder teure Designerstücke, die nicht ganz passten. Ich wollte schon länger mit 3D-Druck experimentieren und habe einfach gestartet: Unsere ersten Leuchten entwarfen Angie und ich gemeinsam – gemütlich und mit viel Liebe zum Detail. 

Als Familie und Freunde begeistert waren, beschlossen wir, Lampenglück zu gründen. Mit einem kleinen Webshop ging es los, bald kamen erste Händler dazu. Ein echtes Highlight war unser Pop-up-Store, wo wir direkt sehen konnten, wie unsere Lampen Menschen zum Strahlen bringen – das hat uns voll bestätigt: Das machen wir weiter!“ 

Zwei Lampen in hellen Orange- und Rottönen erleuchten den Raum.

Heute führt ihr Lampenglück noch als Nebengewerbe. Plant ihr, das irgendwann hauptberuflich zu machen? 

„Ja, der Wunsch ist definitiv da – aber noch wäre das zu riskant. Wir beide haben sichere Jobs, die uns finanziell den Rücken freihalten. Lampenglück ist für uns ein Herzensprojekt, das Schritt für Schritt wachsen soll. Der nächste große Schritt ist, bekannter zu werden, damit wir irgendwann wirklich davon leben können.“ 

Euer Name „Lampenglück“ ist sehr einprägsam. Was wollt ihr mit diesem Namen ausdrücken? 

„Uns war wichtig, dass der Name sofort ein gutes Gefühl auslöst. Er soll das widerspiegeln, was unsere Lampen tun: eine positive, warme Atmosphäre schaffen. Viele Kund:innen erzählen uns, dass unsere Lampen ihr Zuhause gemütlicher machen – manche schicken uns sogar Fotos, nachdem sie sie aufgehängt haben, einfach weil sie sich so freuen. Für uns ist das die schönste Bestätigung, dass der Name 'Lampenglück' passt.“ 

Was macht eure Lampen besonders – abgesehen vom Design? 

„Wir verwenden PLA, einen Biokunststoff aus Mais oder Zuckerrohr, und recyceltes PETG. Unsere Lieferanten sitzen in der EU, das hält Transportwege kurz. Jede Lampe produzieren und montieren wir selbst – der größte Teil davon von Hand. Besonders bei XXL-Modellen dauert allein der 3D-Druck bis zu 36 Stunden. 

Die nachhaltige Produktion ist uns bei Lampenglück wichtig: Wir nutzen Material genau dosiert, reduzieren Abfall und arbeiten bewusst umweltfreundlich. Für uns ist Nachhaltigkeit keine Marketingstrategie, sondern persönliche Überzeugung.“ 

Wie entstehen neue Designs – zum Beispiel eure Kollektion „Gelato“? 

„Unsere Designideen entwickeln sich Schritt für Schritt. Zuerst entsteht eine Skizze, auf der wir die Grundform festhalten. Dann erstellen wir einen Prototypen, prüfen ihn, holen Feedback ein und passen die Form immer wieder an. Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis wir mit dem Ergebnis zufrieden sind. Bei der ‚Gelato‘ wollten wir etwas Fließendes, fast wie schmelzendes Eis. Die ‚Señorita‘-Lampe dagegen sollte außen schlicht sein, innen aber eine überraschende, wellige Struktur haben, die sich je nach Lichteinfall zeigt. 

Unser Ziel ist immer, Lampen zu schaffen, die man gerne anschaut, die interessant bleiben – und trotzdem Ruhe in den Raum bringen.“ 

Die 'Gelato'-Lampe von Lampenglück ragt von der Decke und passt perfekt in das gemütliche Umfeld.
Eine Lampenglück-Leuchte in weiß-rosa, platziert auf einem Holztisch.

Würdest du sagen, es gibt so etwas wie eine „Lampenglück-Handschrift“?

„Ja, ich denke schon. Viele ordnen unseren Stil zwischen japanischem Minimalismus und skandinavischer Klarheit ein – das passt ganz gut. Wir arbeiten mit einer warmen, harmonischen Farbpalette, die sich durch alle Modelle zieht. Unsere Lampen sollen Freude und Gemütlichkeit verbreiten – das zeigt sich auch in der farbenfrohen Gestaltung.“ 

Ihr steht nun mit Lampenglück an einem spannenden Punkt. Was ist aktuell eure größte Herausforderung? 

„Die Sichtbarkeit. Wir haben ein Produkt, das funktioniert, unsere Abläufe stehen – jetzt wollen wir mehr Menschen erreichen. Messeauftritte, wie bei der BLICKFANG, sind für uns eine große Chance, neue Kund:innen und Händler zu gewinnen. Unser Traum: Lampenglück bald in schönen Concept Stores, zum Beispiel in München.“ 

Was bedeutet euch der direkte Austausch mit euren Kund:innen? 

„Der direkte Kontakt zu unseren Kund:innen macht uns besonders viel Freude. Es ist schön zu sehen, wie positiv die Menschen auf unsere Lampen reagieren – so merkt man, dass unsere Produkte wirklich funktionieren und gefallen. Wir bekommen dabei Rückmeldungen von Menschen jeden Alters:  Vom Teenager, der sich eine unserer Lampen für sein Zimmer ausgesucht hat, bis zur fast 90-jährigen Dame, die ihr Zuhause damit verschönert.  

Diese Begegnungen sind für uns das größte Kompliment. Es zeigt, dass Lampenglück generationenübergreifend funktioniert – und das motiviert uns unglaublich, weiterzumachen.“ 

Und wo siehst du Lampenglück in ein paar Jahren? 

„Kurzfristig wollen wir mehr Menschen erreichen, damit unsere bestehenden Designs ihren Weg in die Welt finden. Langfristig kann ich mir vorstellen, auch mit neuen Materialien wie 3D-gedrucktem Porzellan oder Keramik zu arbeiten – das ist technisch möglich, aber eher für die Zukunft interessant. Unser Ziel ist klar: Wenn jemand an besondere Leuchten denkt, soll er automatisch an Lampenglück denken.“ 

Die 'Gelato'-Lampe von Lampenglück platziert auf einem Tisch.

An der BLICKFANG in München kannst du David persönlich kennenlernen und eine seiner einzigartigen Lampen direkt kaufen. Hier geht es zu den Tickets!

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