Studierendenwettbewerb Zürich 2025

AllgemeinHighlights BLICKFANG Zürich

Von Ideen zu Innovationen – Der Wettbewerb für Studierende

Die BLICKFANG Zürich ist nicht nur Messe, sondern auch Bühne für die Designstars von morgen. Im Rahmen des Studierendenwettbewerbs präsentieren junge Designer:innen ihre Prototypen, Konzepte und Visionen. Für die Teilnehmer:innen ist das die perfekte Gelegenheit, ihr Können einem breiten Publikum zu zeigen, wertvolles Feedback zu erhalten und erste Schritte in die professionelle Designwelt zu gehen.

Hier entstehen neue Ansätze für Wohnen, Arbeiten und Leben – überraschend, inspirierend und mutig.

Isabel Neuenschwander: „Modul 21“ – Vielseitigkeit trifft Schlichtheit

Isabel Neuenschwander von der Hochschule Luzern hat mit „Modul 21“ ein Möbel entworfen, das in unterschiedlichsten Raumsituationen flexibel eingesetzt werden kann. Das Design orientiert sich subtil am klassischen Freischwinger, ohne ihn zu imitieren: ruhig, funktional und präzise. Das Möbelstück ordnet sich dem Raum unter, ohne seine gestalterische Eigenständigkeit zu verlieren. Ein harmonisches Beispiel dafür, wie zurückhaltendes Design maximalen Nutzen erzeugen kann.

Dana Stefanizzi: „Auruo Linea“ – Licht, das sich anpasst

Die Innenarchitekturstudentin Dana Stefanizzi von der Hochschule Luzern hat mit „Auruo Linea“ eine Leuchte entwickelt, die gezieltes Arbeitslicht und stimmungsvolles Umgebungslicht vereint. Der zylinderförmige Leuchtenkopf sendet Licht nach oben und unten, flexibel steuerbar über fünf verschiedene Lichtszenarien. Ein integrierter Farbfilter setzt dezente Akzente, während die Leuchte durch den Einsatz von Monomaterialien vollständig recycelbar ist.

Auruo Linea schafft eine angenehme Balance zwischen Funktionalität und Atmosphäre – perfekt für Homeoffice, kreative Arbeitsplätze oder abendliche Projekte.

Angelique Tscherne: „Perfekd. On is own way“ – Ein Möbel, das mitwächst

Angelique Tscherne von der New Design University St. Pölten hat als Abschlussprojekt der Ortweinschule ein Möbelstück entworfen, das die Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen fördert und gleichzeitig flexibel nutzbar ist. Das Möbel kann als Ergänzung zu gängigen Hochstühlen auf Augenhöhe genutzt werden oder bei Bedarf zu einer Sitzbank umfunktioniert werden. Gefertigt aus massivem Eichenholz mit weiß geölter Ahorn-Einlegeplatte, verbindet es traditionelle Handwerkskunst mit präziser CNC-Bearbeitung.

Mit diesem Entwurf zeigt Tscherne, wie Design Barrieren überwinden und emotionalen Wert schaffen kann – ein Möbelstück, das wächst und sich den Bedürfnissen seiner Nutzer:innen anpasst.

Sophia Ludwig & Oskar Poetsch: „GALAKTISCH“ – Beistelltisch mit Orbit-Optik 

Die Berliner Designstudierenden Sophia Ludwig & Oskar Poetsch haben mit ihrem Projekt „Galaktisch“ einen Beistelltisch entworfen, der die Faszination von Planetenbahnen in Möbel überträgt.  Die Tischplatte aus Formvlies – einem Material aus recycelten PET-Fasern – zeigt durch Ein- und Auskerbungen die Anmutung von Umlaufbahnen. Ein Gestell aus gebürstetem Rundstahl greift in eine umlaufende Sicke, sodass die Platte scheinbar schwebt.  „Galaktisch“ vereint experimentelle Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit. Der Tisch ist nicht nur praktische Ablage, sondern auch ein Designobjekt, das durch Materialinnovation und Präzision begeistert. 

Gwendoline Loulé: GLOO – Lichtsystem mit Nachhaltigkeitsanspruch

Gwendoline Loulé von der Hochschule Luzern präsentiert mit GLOO ein modulares Lichtsystem, das weit über klassische Leuchten hinausgeht. GLOO ist kein Produkt im herkömmlichen Sinn, sondern ein flexibles System: Kernstücke sind der stromführende Power Ring und die magnetisch verbundenen Light Rings, die sich beim Zusammensetzen automatisch einschalten und beim Trennen ausschalten.

Die Leuchte passt sich den Bedürfnissen der Nutzer:innen an: Lichtmodule können hinzugefügt, entfernt oder ausgetauscht werden. GLOO lässt sich als Pendelleuchte, Wand- oder Stehleuchte oder freistehend montieren und kann in Form und Länge jederzeit verändert werden. Die Materialien – verchromtes Aluminium, Glas oder Polycarbonat – stehen für Langlebigkeit und hochwertige Haptik, während das modulare Design kontinuierliche Transformation erlaubt.

GLOO verbindet Nachhaltigkeit, Flexibilität und zeitlose Ästhetik: Ein Leuchtensystem, das wächst, sich wandelt und den Raum ebenso dynamisch begleitet wie seine Nutzer:innen.

Moritz Glatte: Flexibles Design für moderne Räume – der „Block“

Moritz Glatte studiert an der Universität der Künste Berlin und präsentiert mit dem „Block“ eine platzsparende, flexible Lösung für moderne Arbeitswelten. Der Tisch lässt sich im Handumdrehen von einem vollwertigen Arbeitsplatz zu einem kompakten Würfel transformieren, der sowohl praktisch als auch ästhetisch überzeugt. Durch den Klappmechanismus wird der Schreibtisch auf ein Minimum komprimiert, während der Schubkasten Platz für Arbeitsmaterialien und persönliche Dinge bietet.

Der „Block“ ist perfekt für Coworking Spaces oder Tiny Houses, in denen jede Fläche sinnvoll genutzt werden muss. In Handarbeit gefertigt und in verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich, stellt dieser Tisch eine praktische, platzsparende Lösung dar, die Funktion und Design auf einzigartige Weise vereint.

Moritz Glatte ist einer der Designpreisgewinner der BLICKFANG Stuttgart.

Julia Baisch: „Hängrum“ – Natur für urbane Räume 

Die Kommunikationsdesignerin Julia Baisch (TH Würzburg-Schweinfurt) bringt mit „Hängrum“ die Natur zurück in unsere Wohnungen.  Die multifunktionale Wandinstallation dient hochgeklappt als Garderobe und Stauraum, heruntergeklappt verwandelt sie sich in eine Hängematte – oder sogar in ein Gästebett.  Biomorphe Formen, fraktale Muster und natürliche Materialien machen „Hängrum“ zu einem flexiblen Rückzugsort, der urbane Enge mit Naturverbundenheit ausbalanciert. 

Tobias Robin Hirschi: «dr Gösge» – Minimalistische Leuchte mit maximaler Funktion

Für Homeoffice-Arbeitsplätze, die oft auf engem Raum eingerichtet sind, präsentiert Tobias Robin Hirschi von der Hochschule Luzern mit «dr Gösge» eine Leuchte, die Minimalismus und Funktionalität perfekt vereint. Mit filigranem Design beansprucht sie kaum Platz, lässt sich flexibel positionieren und bringt das Licht genau dorthin, wo es gebraucht wird – für konzentriertes Arbeiten oder stimmungsvolle Atmosphäre.

Die Leuchte überzeugt durch clevere Technik: Ein massiver Sockel sorgt für Standfestigkeit und beherbergt die Elektronik, während der Schwenkarm und der drehbare Leuchtenkopf variabel einstellbare Lichtverhältnisse ermöglichen. Aluminiumteile und Kunststoffkomponenten werden mit 3D-Druck gefertigt, was Material spart und feine Strukturen erlaubt. Besonders nachhaltig: Die 3D-Daten der Kunststoffteile sind frei verfügbar, sodass defekte Elemente jederzeit nachgedruckt und ersetzt werden können.

 Junge Kreativität entdecken

Die Sonderfläche des Studierendenwettbewerbs auf der BLICKFANG Zürich 2025 ist ein Muss für alle, die frische Ideen entdecken wollen. Hier treffen mutige Konzepte auf funktionale Lösungen – und die Werke zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und zukunftsweisend das Denken der nächsten Designer:innen-Generation ist. 

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